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Inhalt von "Portfolios im Elementarbereich"

Zur besseren Orientierung erhalten Sie hier einen Überblick über den Inhalt der einzelnen Kapitel des Grundlagenwerks.

Teil I

Kapitel 1: Definitionen und Grundlagen

Kapitel 1 dieser Veröffentlichung führt in die wesentlichen Grundlagen der Portfoliomethode ein, indem zuerst die einzelnen Begrifflichkeiten und deren Zusammenhänge erläutert werden und anschließend auf die Möglichkeiten der Beobachtung und Dokumentation von Bildungsprozessen eingegangen wird. Dabei werden sowohl die verschiedenen Beobachtungsformen als auch die Funktionen der Dokumentation dargestellt. Des weiteren stellen die Autorinnen und Autoren die verschiedenen Verfahren der Methode vor. Auch die Portfoliomethode selbst wird in diesem Abschnitt beschrieben, ihre Merkmale und Ziele werden erörtert und wichtige pädagogische Grundsätze für die Portfolioarbeit aufgelistet.

Kapitel 2 bis 5: Unterschiedliche Portfoliotypen und ihre Merkmale

Portfolios eignen sich, um das lebenslange Lernen einer Person zu dokumentieren und sind daher nicht auf einen bestimmten Lebensabschnitt, ein bestimmtes Alter oder eine bestimmte Zielgruppe beschränkt. Aus diesem Grund gibt es auch unterschiedliche Portfoliotypen, die unterschiedliche Ziele und Zwecke verfolgen. Im Kapitel 2 gehen die Autorinnen und Autoren auf wesentliche Grundlagen von Portfolios ein und stellen kurz die drei ausgewählten Portfolioformen "Entwicklungsportfolio", "Pädagogisches Portfolio" und "Übergangsportfolio" vor, die sich für den Einsatz im Elementarbereich besonders eignen. In den Kapiteln 3 bis 5 werden diese Typen dann ausführlich beschrieben.

Kapitel 6: Herausforderungen der Portfolioarbeit

Aller Anfang ist schwer, und so gibt es auch bezüglich der Portfolioarbeit Herausforderungen und Problemstellungen, die es zu meistern gilt, bevor die Portfoliomethode wirklich sinnvoll im Alltag der jeweiligen Einrichtung eingesetzt und integriert werden kann. Diese Herausforderungen - speziell solche, die bei der Arbeit mit den drei ausgewählten Portfolioformen entstehen können - sind das Thema von Kapitel 6. Ein großer Verunsicherungsfaktor ist beispielsweise der häufig gefürchtete Arbeitsaufwand, welcher mit der Portfolioarbeit in Verbindung gebracht wird und nur durch bestimmte Rahmenbedingungen, beispielsweise durch die Bereitstellung von genügend Vor- und Nachbreitungszeit, gelöst werden kann. Weiterhin intensiviert die Portfolioarbeit auch die Zusammenarbeit und Kooperation zwischen Eltern und Fachkräften - eine Herausforderung, der besondere Beachtung geschenkt werden muss.

Teil II

Kapitel 7: Praktische Einführung der Portfolioarbeit in sechs Phasen

Im zweiten Teil des Bandes werden didaktisch-pädagogische Anregungen und Tipps zur Umsetzung und Entwicklung der Portfolioarbeit gegeben. Auch wenn jede Kindertageseinrichtung letztendlich ihr eigenes Portfoliokonzept, welches auf ihre jeweiligen Bedürfnisse maßgeschneidert ist, entwickeln wird, so erfahren Fachkräfte hier Schritt für Schritt, wie sie bei der Einführung der Portfolioarbeit vorgehen können. Im Kapitel 7 werden zu Beginn sechs Phasen empfohlen, welche es bei der Portfolioeinführung zu beachten gilt. Anschließend folgen Tipps und Erläuterungen, wie die Familien der Kinder in die Portfolioarbeit eingebunden werden können, welche rechtlichen Rahmenbedingungen und Datenschutzbestimmungen es zu bedenken gibt und wie die Philosophie der Portfoliomethode in der Einrichtung gelebt werden kann.

Kapitel 8: Aufteilung des Prozessverlaufs in vier Schritten

In diesem Abschnitt beschreiben die Autorinnen und Autoren vier Schritte im Verlauf des Portfolioprozesses: Sammlung, Auswahl, Reflexion und Planung. Weiterhin geben sie interessante Hinweise, wie die Dokumente und Arbeiten der Kinder gesammelt sowie durch Fotografien, Video- und Audioaufnahmen ergänzt werden können.

Kapitel 9 bis 12: Reflexion und konkrete praktische Anwendungsbeispiele

Bevor in den Kapiteln 10 bis 12 die konkreten Anwendungen der drei Portfolioformen beschrieben werden, wird zuvor im Kapitel 9 auf die Reflexions- und Planungsmöglichkeiten eingegangen, die sich durch den Einsatz von Portfolios ergeben. Die Autorinnen und Autoren stellen verschiedene Gesprächsformen vor, die mithilfe von Portfolios unterstützt werden. Diese können zwischen dem Kind und der Fachkraft, zwischen den Kindern selbst und zwischen dem Kind, seiner Familie und den Erzieherinnen und Erziehern, aber auch in Teamgesprächen stattfinden. Besonders interessant sind in diesem Abschnitt die Beispiele, wie die Reflexion der Portfolios konkret durchgeführt werden kann.

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Portfolios im Elementarbereich: Lern- und Entwicklungsschritte sichtbar machen