Redaktion/PM, 13.10.2011
Zukunftskonferenzen zur Kinderförderung
Das Programm "Anschwung für frühe Chancen" organisiert bundesweit 60 sogenannte Zukunftskonferenzen, die die frühkindliche Bildung, Betreuung und Erziehung verbessern helfen sollen. Alle, die sich für gute Entwicklungsbedingungen von Kindern einsetzen wollen, können dabei mitmachen.

Gemeinsam lokale Lösungen finden
Wie sieht die Quantität und Qualität der Angebote frühkindlicher Bildung und Betreuung in den Kommunen aus? Welche Möglichkeiten sind vorhanden, welche sind zusätzlich notwendig, um alle Kinder von klein auf optimal zu fördern? Wer kann vor Ort mithelfen, dass auch bildungsbenachteiligte Kinder die Möglichkeit haben, ihre individuellen Fähigkeiten zu entwickeln? Auf diese Fragen möchte das Programm "Anschwung für frühe Chancen" Antworten finden. Es unterstützt Initiativen dabei, individuelle Lösungen zu finden, wie alle Kinder optimal vor Ort gefördert werden können. In 60 lokalen, sogenannten Zukunftskonferenzen sollen Eltern, Jugendamt und pädagogische Fachkräfte aus Kindergärten, Grundschulen und anderen sozialen Einrichtungen dafür Lösungen entwickeln.
Anmeldungen zu den Zukunftskonferenzen laufen
| Ansprechpartner und Anmeldung |
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Servicebüro für Bremen, Hamburg, NRW, Schleswig-Holstein Signe Rauhe – Tel.: 030/257676-515; E-Mail: signe.rauhe@dkjs.de
Servicebüro für Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen Marcel Oschmann – Tel.: 030/257676-510; E-Mail: marcel.oschmann@dkjs.de
Servicebüro für Bayern, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen Jens Hoffsommer – Tel.: 0351/320156-41; E-Mail: jens.hoffsommer@dkjs.de
Servicebüro für Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland Angela Ruess – Tel.: 0651/1453368-66; E-Mail: angela.ruess@dkjs.de |
30 Prozessbegleiterinnen und -begleiter, die von "Anschwung für frühe Chancen" gestellt werden, helfen dabei, Antworten auf die individuellen Fragen zur Verbesserung der Kindertagesbetreuung zu finden, Initiativen zu gründen und sie als Netzwerke zur Förderung frühkindlicher Entwicklung zu etablieren. Auch ehrenamtliche Organisationen können Urheber dieser Initiativen sein. Jede Initiative wird über einen Zeitraum von zwölf bis 18 Monaten begleitet. Das Programm organisiert die Zukunftskonferenz vor Ort und vermittelt (über)regionale Beratungen und Coachings.
In den nächsten Wochen und Monaten finden die ersten Zukunftskonferenzen statt, unter anderem in Usingen (Hessen), Dresden, Mainz und Glinde (Schleswig-Holstein). Wer weitere Informationen zu den Zukunftskonferenzen benötigt oder sich direkt anmelden will, wendet sich an die regionalen Servicebüros des Programms (s. Kasten). "Anschwung für frühe Chancen" ist ein Programm des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung. Es wurde am 20. September, dem Weltkindertag 2011, gegründet und wird durch Zuwendungen des Europäischen Sozialfonds gefördert. Ziel des Programms ist es, 600 lokale Initiativen für frühkindliche Entwicklung bis Ende 2014 zu gründen.
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