Redaktion, 15.12.2008
Interreligiöse Bildung im Kindergarten
Im Kindergarten werden ausgiebig Feste gefeiert, die meisten davon – wie Ostern, Laternenlaufen am Martinstag oder Nikolaus - haben ihren Ursprung im Christentum. Der Alltag vieler Kindergärten, besonders im städtischen Bereich, ist aber inzwischen längst durch einen hohen Anteil von Kindern unterschiedlicher kultureller Herkunft und Religionszugehörigkeiten geprägt.

In Großstädten gehört etwa die Hälfte der Kinder in Tageseinrichtungen der christlichen Religion an, aber immerhin fast ein Fünftel dem Islam. Ein gutes Viertel ist konfessionslos und drei Prozent gehören anderen Religionen an. Das ergab eine Pilotstudie des Tübinger Forschungsprojekts "Interkulturelle und interreligiöse Bildung in Kindertagesstätten". Die Feste dieser anderen Religionsgemeinschaften aber werden bisher im Kindergartenalltag kaum aufgegriffen. Dabei bietet sich hier schon früh die Chance, Kinder mit unterschiedlichen Kulturen und Religionen vertraut zu machen, damit sie Offenheit und Toleranz lernen.
Themen dieses BIBER-Blickpunkts

Kulturelle und religiöse Vielfalt gehören zum Alltag in Kindertagesstätten.
mehr

Ein Interview mit Prof. Biesinger: Religiöse Fragen beschäftigen auch schon kleine Kinder.
mehr

Seit über 25 Jahren verfolgt die Kita "Komsu" in Berlin-Kreuzberg ein interkulturelles Konzept.
mehr

Zwei Mütter berichten aus ihrem persönlichen Umfeld.
mehr

Bücher für Kinder und Erwachsene zu den großen Weltreligionen und zum Thema dieses BIBER-Blickpunkts
mehr
 | Um diese Funktion nutzen zu können, müssen Sie sich einloggen. |  |
juf ghhjvkk, Ilka, 26.03.2009 15:41
kh kkljnk bhk