Redaktion/PM, 23.04.2010
Bosch-Stiftung fördert Nachwuchs im Bereich Frühkindliche Bildung
Zum zweiten Mal schreibt die Robert Bosch Stiftung das Forschungskolleg Frühkindliche Bildung aus. Das Weiterbildungsprogramm richtet sich an Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler, die eine Promotion anstreben.

Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchs
Das die ersten Kinderjahre für die Persönlichkeitsentwicklung besonders wichtig sind, ist heute unbestritten. Dementsprechend muss die Ausbildung von Erzieherinnen und Erziehern für Kindertageseinrichtungen an Universitäten und Fachhochschulen Platz finden. Um das Potenzial exzellent ausgebildeter Fachkräfte auch für Wissenschaft und Forschung in der frühkindlichen Bildung besser zu nutzen, schreibt die Robert Bosch Stiftung zum zweiten Mal das Förderprogramm "Forschungskolleg Frühkindliche Bildung – Exzellenter Nachwuchs für die Wissenschaft" aus. 15 Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler haben die Möglichkeit ab Herbst 2010 ein umfassendes Qualifizierungsprogramm zu durchlaufen. Bewerbungsschluss ist der 15. Juli 2010.
Forschungskolleg Frühkindliche Bildung
| Kontakt Projektbüro |
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Andrea Preußker Telefon (0711) 838 83-045 Mail: external.preussker@bosch-stiftung.de |
Das Weiterbildungsprogramm der Robert Bosch Stiftung richtet sich an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler am Beginn ihrer Karriere. Voraussetzung für die Teilnahme ist die Zulassung zur Promotion oder Habilitation an einer deutschen Universität. Das Thema der Qualifikationsarbeit sollte einen Bezug zur frühkindlichen Bildung haben. Das Forschungskolleg umfasst 24 Monate, in denen die Stipendiaten individuell zugeschnittene Weiterbildungen in Modulform zum Thema erhalten. Es werden individuell Hospitationen und Praktika in Kitas, Trägereinrichtungen und Forschungsinstitutionen angeboten. Außerdem nehmen sie an einem Mentoring-Programm sowie an einer international besetzten und interdisziplinär ausgerichteten Sommerschule zu aktuellen Forschungsfragen teil. Es besteht die Möglichkeit zu einem Forschungsaufenthalt an einer ausländischen Hochschule, den der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) unterstützt. Individuelle karrierefördernde Maßnahmen wie Sprachkurse, persönliches Coaching oder Zuschüsse zur Kinderbetreuung runden das Programm ab.
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