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Redaktion/PM, 19.04.2010

Neue Projekte der Initiative "Ein Netz für Kinder"

Im Rahmen der Förderinitiative "Ein Netz für Kinder" unterstützt Kulturstaatsminister Bernd Neumann gemeinsam mit dem Bundesfamilienministerium fünf weitere Internetangebote für Kinder: von einer Website zum Thema Trauer und Tod bis hin zu einem virtuellen Zugang zu Kunst.

Ein Raum zum Trauern

Zu den neuen Projekten gehören das gemeinnützige Bremer Zentrum für trauernde Kinder "Trauerland", das eine Webseite für Kinder zum Thema Tod, Trauer und Sterben schafft, um Kinder in dem Prozess der Trauer zu unterstützen (www.trauerland.org). Auf "Wild Kids" können Kinder durch Filme und Spiele Wälder, Wiesen und Bauernhöfe am Bildschirm erkunden. Dabei soll eine Datenbank mit naturnahen Erlebnismöglichkeiten die Kinder dazu inspirieren, diese Erkundungen in der realen Welt fortzusetzen.


Kunstwerke als sprechende Figuren

Die Arbeitsgemeinschaft Vernetzter Kinderseiten wird für ihren Internetauftritt (www.seitenstark.de) eine eigene Kinderseite schaffen, auf der die Internetangebote dargestellt und der Nutzen dieser Vernetzung vermittelt wird. Die interaktive Webseite Mediencamp.net bietet Kindern Hilfestellung bei der Erstellung eigener Filmaufnahmen, Hörspielproduktionen und beim Schreiben von Geschichten und Drehbüchern. Über ihre Arbeitsergebnisse und den Gestaltungsprozess können sich die Kinder in einer redaktionell betreuten Plattform austauschen. Mit "Kwärks - Die Kunstwerke" wird für Kinder ein innovativer Zugang zur Kunst geschaffen, in dem Kunstwerke als sprechende Figuren dargestellt werden. Dabei führen sie durch mehrdimensional visualisierte Geschichten über Kunst und fordern die Kinder dabei zum Mitgestalten auf.

Sicherer Surfraum für Kinder

"Ein Netz für Kinder" ist eine gemeinsame Initiative von Politik, Wirtschaft und Institutionen des Jugendmedienschutzes, mit dem Ziel, einen attraktiven und sicheren Surfraum für Kinder von 8 bis 12 Jahren zu schaffen: Die Website fragFINN.de ist für Kinder unbedenklich ist und ermöglicht das leichte Auffinden interessanter Inhalte. Mit Hilfe einer Kinderschutzsoftware können Eltern, Pädagogen und Lehrer den Computer so konfigurieren, dass Kinder nur auf diesen überprüften Seiten surfen können. Außerdem sollen qualitativ hochwertige Internetangebote für Kinder durch ein Förderprogramm finanziell unterstützt werden.

 
 
 
 

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