Redaktion, 31.08.2009
Kindheit 2.0
Wie sich Kinder sicher in der digitalen Welt bewegen können und wie Eltern und Pädagogen sie dabei unterstützen können, zeigt das neue Buch "Kindheit 2.0" der Stiftung Warentest. Es ist ab 24. September im Handel, kann aber vorab bestellt werden.

Große Verunsicherung
Die Verunsicherung ist groß – nicht nur bei Eltern, auch bei erzieherisch tätigen Menschen in Schulen und Kindergärten. Die wenigsten verstehen, wie und in welchen Medienwelten sich Kinder bewegen. Wenn dann Reizwörter wie "Computersucht" oder "Killerspiele" in den Nachrichtensendungen oder in Zeitschriften und Zeitungen auftauchen, sind viele Menschen ratlos. Die Auswirkungen der modernen Kommunikationsmittel auf Kinder ist ein Thema, das sehr kontrovers und emotional diskutiert wird – sowohl in den Medien, aber auch in Politik und im privaten Kreis.
Antworten auf viele Fragen
Macht Fernsehen Kinder passiv, träge und dick? Wie sehen die sozialen und gesundheitlichen Folgen von Multimedia-Handys aus? Welche Gefahren lauern im Internet? Wo liegen Chancen? Wie unterscheide ich, ob mein Kind begeistert ist vom Netz oder ob es gerade eine Sucht entwickelt? Kinder brauchen Eltern und Erziehende, die Antworten haben auf diese Fragen.
Interviews mit Expertinnen und Experten
Thomas Feibel, der Autor des Heftes "Kinderheit 2.0", hat sich einen Ruf als Experte für Kindersoftware erarbeitet. Der Journalist und Autor ist Co-Initiator des deutschen Kindersoftwarepreises TOMMY und er will Eltern dabei helfen, das riesige Medienangebot und seine Wirkung auf Kinder zu verstehen. Eltern erhalten klare Hinweise, was sie tun können, um dem Entgleisen der Nutzung und einem möglichen Suchtverhalten früh entgegenzusteuern. Das Buch geht dabei stets auf die Auswirkungen auf Seele, Körper und Gesundheit bei Kindern ein. Interviews mit Fachleuten – von Kinderärzten über Psychologen bis zu Medienwissenschaftlern – stellen den aktuellen Stand der Debatte dar. Das Fazit: Kinder brauchen Liebe, Vertrauen und Nähe, aber auch Selbstbewusstsein sowie die Einordnung und Erziehung durch Erwachsene, die im Medienzeitalter verlässlich für sie da sind.